20 Jahre Pestalozzi Stiftung Wahlwies

Die Pestalozzi Stiftung Wahlwies feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum. Aus dem Wunsch heraus, eine langfristige Förderung für das Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf sicherzustellen, wurde die Stiftung 1998 von zehn Gründungskuratoren ins Leben gerufen. Den Kapitalgrundstock bildete damals eine Erbschaft. Heute sind 19 Persönlichkeiten aus der Region als Kuratoren und Botschafter für die Kinderdorfidee aktiv. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden über 500.000 Euro ausgeschüttet, mit denen wichtige Investitionsprojekte realisiert werden konnten.

„Die jungen Menschen, die im Kinderdorf leben, sollen zu eigenverantwortlichen Mitgliedern unserer Gesellschaft heranwachsen können. Die Stiftung unterstützt das umfassende Betreuungs- und Bildungsangebot des Pestalozzi Kinderdorfes von der Kinderdorffamilie über Kindergarten, Schule und Berufsvorbereitung bis zur Berufsausbildung. Wir freuen uns sehr, dass wir im Jubiläumsjahr eines der größten Vorhaben realisieren können: Die Stiftung finanziert mit ihrem Kapital ein neues Familienhaus, das ab September bis zu sieben Kindern ein neues Zuhause bietet“, so Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz, der seit der Gründung Vorsitzender der Pestalozzi Stiftung ist.

Kinderdorf-Geschäftsführer Bernd Löhle ergänzt: „Es sind nicht nur die finanziellen Mittel, die uns die Pestalozzi Stiftung jährlich zukommen lässt. Bereichernd ist für mich auch stets der Austausch mit den Kuratoren, die – in ganz unterschiedlichen Bereichen – sehr viel Erfahrung und Wissen mitbringen. Die Ideen und Ratschläge fließen dann auch immer wieder in die Weiterentwicklung des Kinderdorfes ein.“

Ein Fest wird es erst zum 25jährigen Jubiläum geben. Bei der letzten Sitzung haben es sich die Kuratoren aber nicht nehmen lassen, in einem Fußballspiel gegen Jugendliche aus dem Kinderdorf anzutreten. Dies fand am 27. April auf dem Polytanfeld statt, das vor einigen Jahren mit Unterstützung der Pestalozzi Stiftung gebaut werden konnte. Geschenkt haben die Jugendlichen den Erwachsenen aber trotzdem nichts – jeder Ball war hart umkämpft. Schließlich gingen die Jugendlichen verdient als Sieger vom Platz.