Das Angebot der ambulanten systemischen Familienberatung
Die Einzelbegleitung im Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf steht Schüler:innen der Dr. Erich-Fischer-Schule (SBBZ ESENT) und der umliegenden Schulen offen (gesetzliche Grundlage § 29 SGB VIII) und kann auch darüber hinaus nach einem Schulabschluss weiterlaufen.
Familien, die ihre Themen im Rahmen einer systemischen Beratung anschauen möchten, erhalten von einer systemisch ausgebildeten Fachkraft ein individuell angepasstes, wöchentliches Angebot.
Die ambulante systemische Familienberatung basiert auf einer ressourcen- und lösungsorientierten wertschätzenden Grundhaltung, die davon ausgeht, dass nicht die Fachkräfte, sondern die Familie selbst die Experten sind. Die Arbeitsweise ist systemisch und traumapädagogisch fundiert. Die Familie kann erarbeiten, wo sie sich Veränderungen wünscht und dann gemeinsam mit der Fachkraft Wege finden diese zu erreichen und dauerhaft zu etablieren.
Die Fachkräfte begegnen den Familien mit Offenheit, Respekt und Empathie. Sie sehen problematische Verhaltensweisen nicht isoliert, sondern immer im Kontext familiärer Dynamiken und systemischer Wechselwirkungen. Symptome werden dabei als Ausdruck und Signal innerfamiliärer Prozesse verstanden.
In der Arbeitsweise stehen Transparenz, Partizipation und der Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen im Vordergrund. Bei allen Veränderungen liegt der Blick immer auf dem gesamten System (Schule, andere Fachkräfte, Peergroup, usw.)
Die ambulante systemische Familienarbeit versteht sich als prozessorientiert, flexibel und lebensweltbezogen. Sie findet überwiegend im Lebensumfeld der Familie statt kann aber auch auf dem Gelände des Kinder- und Jugenddorfes erfolgen.

