Ansprechpartner
Doris Teixeira
Dipl. Kunsttherapeutin (FH)
Telefon: 07771/8003-260
E-Mail: d.teixeira@pestalozzi-kinderdorf.de
Dipl. Kunsttherapeutin (FH)
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E-Mail: d.teixeira@pestalozzi-kinderdorf.de
Werktherapie
Die Werktherapie arbeitet mit textilen Werkverfahren. Methoden wie Weben, Knüpfen, Flechten, Filzen u. a. m. werden eingesetzt und therapeutisch genutzt. Diese Verfahren haben einen ursprünglichen Charakter und führen an basale kulturelle Tätigkeiten heran. Einem ganzheitlichen Erleben zugänglich werden damit fundamentale seelische Fähigkeiten geschult. Durch die handwerklich-kreative Auseinandersetzung mit den Materialien wird ein Halt und Sicherheit vermittelnder Realitätsbezug geschaffen. Interesse und Freude am Tätigsein und Lernen werden entwickelt.
Die spezifischen Wirkungen der unterschiedlichen Werkverfahren werden individuell und gezielt zur Förderung der persönlichen Ressourcen eingesetzt. So haben Weben, Knüpfen und Flechten eine tief ordnende, zentrierende und damit bis ins Physische hinein aufbauende Wirkung. Alle drei Verfahren wirken besonders auf die Strukturierungs- und Planungsfähigkeit und auf das Konzentrations- und Ausdauervermögen. Beim Filzen wird der sinnvoll dosierte Einsatz der eigenen Kräfte erübt. Sämtliche eingesetzten Methoden fördern die feinmotorischen Fähigkeiten und wirken damit auf das Lern- und Denkvermögen.
Durch die vielseitige Sinnesschulung kann die Wahrnehmungsfähigkeit ausgebildet und damit die Eigen- und Fremdwahrnehmung entwickelt werden. Das führt aus seelischer Isolation heraus. Indem die Kinder und Jugendlichen eine schöpferisch interaktive Handlungskompetenz erüben, wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das Vermögen, eigene Wege aus persönlichen Problemen zu finden. Über die Ausbildung der Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit wird eine Stärkung und Differenzierung der gesamten Persönlichkeit bewirkt. Die Werktherapie ist grundsätzlich prozessorientiert, wird aber bei Jugendlichen zur Vorbereitung auf das Berufsleben auch ergebnisorientiert mit arbeitstherapeutischem Aspekten eingesetzt.
Die spezifischen Wirkungen der unterschiedlichen Werkverfahren werden individuell und gezielt zur Förderung der persönlichen Ressourcen eingesetzt. So haben Weben, Knüpfen und Flechten eine tief ordnende, zentrierende und damit bis ins Physische hinein aufbauende Wirkung. Alle drei Verfahren wirken besonders auf die Strukturierungs- und Planungsfähigkeit und auf das Konzentrations- und Ausdauervermögen. Beim Filzen wird der sinnvoll dosierte Einsatz der eigenen Kräfte erübt. Sämtliche eingesetzten Methoden fördern die feinmotorischen Fähigkeiten und wirken damit auf das Lern- und Denkvermögen.
Durch die vielseitige Sinnesschulung kann die Wahrnehmungsfähigkeit ausgebildet und damit die Eigen- und Fremdwahrnehmung entwickelt werden. Das führt aus seelischer Isolation heraus. Indem die Kinder und Jugendlichen eine schöpferisch interaktive Handlungskompetenz erüben, wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das Vermögen, eigene Wege aus persönlichen Problemen zu finden. Über die Ausbildung der Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit wird eine Stärkung und Differenzierung der gesamten Persönlichkeit bewirkt. Die Werktherapie ist grundsätzlich prozessorientiert, wird aber bei Jugendlichen zur Vorbereitung auf das Berufsleben auch ergebnisorientiert mit arbeitstherapeutischem Aspekten eingesetzt.